Neue Bank für Bohlsen

 „Fest gemauert in der Erden
Steht die Bank aus Holz gebaut…“

Wenn man mit dem Fahrrad durch die Dörfer und Gemarkungen fährt, findet man an vielen Stellen Bänke, die zum Rasten einladen, natürlich gilt das auch für Fußgänger.

Auch Bohlsen hat nun eine neue Bank bekommen, und ich freue mich mit den Bohlsenern für dieses Schmuckstück. Die alte Bank war ja auch „abgängig“ und wurde nach den Kabelarbeiten durch die Celle Uelzen Netz GmbH auf deren Kosten entfernt und die neue aufgestellt.

Dies wurde durch eine Vereinbarung durch unseren Meister Bürger mit der Firma erreicht, wie er uns auf der letzten Bauausschusssitzung mitteilte. Als Gegenleistung sollten beanstandete Mängel nach Abschluss der Kanalarbeiten in Barnsen durch den Gemeindearbeiter erledigt werden.

Ein merkwürdiger „deal“, wäre es doch Aufgabe der Firma, Mängel zu beseitigen. Dies ist jedoch bis heute nicht ordnungsgemäß erledigt; kann es auch nicht, da der Gemeindearbeiter weder die technischen Möglichkeiten noch das Material zur Verfügung hat. Lediglich auf einem kleinen Teil der durch die Bauarbeiten zerstörten Grasnarbe wurde durch ein paar Schaufeln Erde und etwas Grassaat „von der SVO“ der Versuch einer „Reparatur“ unternommen.

Ein unbefriedigendes Ergebnis für den kleinen Ortsteil Barnsen und für alle Einwohner der Gemeinde Gerdau, die ja den Gemeindearbeiter finanzieren.

Arnold Kröger

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One Response to Neue Bank für Bohlsen

  1. Werner Bollhorn says:

    Solche Vereinbarungen oder („deals“) sind ganz offensichtlich seit Jahren Methode in der Gemeinde Gerdau. Der jeweilige Meister Bürger muss doch zum Wohle seiner Partei zeigen, was er alles für die BürgerInnen tut. Ganz besonders immer direkt vor der Kommunalwahl. Diesmal peinlich aufgeflogen. Nur durch eindringliches Nachfragen in Wort und Schrift eines engagierten Bürgers.

    Vor fünf Jahren ist es noch ohne Aufdeckung gut gegangen. Die Stegenbrücke wurde renoviert. Natürlich ohne Ratsbeschluss, ohne im Haushalt geplant zu sein, ohne Ausschreibung. Trotzdem, gerade noch zur Wahl fertig.

    Die im Nachhinein, in der Haushaltsabrechnung, bekannt gewordenen Kosten von gut 3000,- € ließen dann schon staunen. Leute, die sich mit so etwas auskennen, behaupten doch tatsächlich, für den Preis bekommt man nicht einmal das Eichen-Holz für die 18 m lange Brücke.
    Ob das vielleicht damit etwas zu tun hat, dass die Gemeinde zwar im Besitz von mit Bäumen bewachsenen Flächen ist, aber noch nie im Haushalt eine Einnahme durch Holzverkauf verbuchen konnte?

    Das Grübeln geht immer weiter. Gibt es in Gerdau etwa einen Schattenhaushalt? Einzig und allein verwaltet vom Meister Bürger?
    Fakt ist, einzig in Groß Süstedt lebt die Realgemeinde noch. Sie verbucht jährlich so erklägliche Einnahmen aus der Jagdpacht, das das Dorffest wesentlich finanziert werden kann. Wird im Gerdauer Haushalt ausgewiesen.
    Früher hatten alle Dörfer (jedenfalls in der Gemeinde Gerdau) Gemeinbesitz der mit der Gemeindereform 1972 in Realgemeinden umgewandelt wurde. Ist die Realgemeinde nicht mehr aktiv, wird per Gesetz der Gemeindedirektor ( in Gerdau der Bürgermeister) alleiniger Verwalter des Vermögens, der Angelegenheiten.

    Die FWG hat es sich auf die Fahnen geschrieben, „Deals“ mit Geschmäckle zu unterbinden. Die Mysterien in Zusammenhang von Jagdpachten und Realgemeinden werden wir aufdecken.
    Verschaffen Sie einfach durch Ihr Kreuz an der richtigen Stelle, der FWG die Möglichkeiten dazu.

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